Die Angst vor Veränderung. Wie wird es weiter gehen? Was wird mit mir passieren? Wer wird mich dabei begleiten und wer ist an meiner Seite ? Wer stärkt mich? Wird alles gut? Werde ich zufrieden sein?
Aktuell gehen mir einige dieser Fragen durch den Kopf. Nachdem ich im letzten Jahr mein Abitur bestanden habe, habe ich die letzten 10 Monate ein freiwilliges soziales Jahr an einer Förderschule gemacht. Dieses Jahr hat mir sehr viel bedeutet und ich bin froh, dass ich noch 2 Monate dort habe. Ich habe an dieser Schule sehr liebe Menschen kennengelernt und sehr viel über mich selbst gelernt.
Ich konnte meine Fähigkeiten verbessern und einiges lernen.
Dabei sind mir am wichtigsten die Menschen, die ich dort kennenlernen durfte und die ich heute meine Freundinnen nennen darf.
Diese Freundschaften bedeuten mir unheimlich viel. Ich weiß das die Mädels für mich da sein werden und ihnen es mit ihrer "Angst" wahrscheinlich sehr ähnlich geht wie mir.
Durch einige Schicksalsschläge in meiner Vergangenheit musste ich mich immer wieder dieser Angst stellen. Es hat sich sehr oft einiges in meinem Leben verändert. Rückblickend bin ich dafür dankbar. Was sich einst als absolute Katastrophe anbahnte wurde zu einem großen wunderbaren Neuen.
Ende August werde ich meinen letzten Tag dort haben und die große Frage ist: WAS KOMMT DANN?
Natürlich will ich studieren, doch bekomme ich einen Studienplatz? Wenn ja, wo? Muss ich dafür wegziehen? Weg von Familie und Freunden? Wenn ja, wie wird das sein und werde ich das schaffen? Bin ich stark genug?
Und was ist wenn im nächsten Semester kein Studienplatz auf mich wartet? Alternative?
Das sind einige Fragen die wahrscheinlich zur Zeit fast alle in meinem Alter haben.
Und versteht mich nicht falsch, ich freue mich wahnsinnig auf die neue Zeit. Ich hoffe bloß, dass diese Zeit im Oktober 2015 beginnt, und nicht im Oktober 2016.
Egal was passieren wird, egal wie groß die Angst vor dem Neuen ist, wenn es nicht gut ist, ist es nicht zu Ende. Wir machen weiter, arbeiten an uns und dem was uns nicht passt und gehen gestärkt daraus. Denn das ist, was uns zu den Menschen macht, die wir sind. Starke selbstbewusste junge Menschen mit Visionen, Träumen und Ehrgeiz.
Mit diesem Post möchte ich jedem von euch da draußen Mut machen. Habt keine Angst. Nur weil sich was ändert, heißt es nicht, dass das Ende von Allem ist.
Natürlich gibt es Veränderungen die schrecklich sind, aber auch die verarbeiten wir, verpacken wir und packen sie in unser Sammelsurium an Gedanken und Ereignisse die uns Gestärkt haben, auch wenn sie uns zuerst sehr viel Kraft geraubt haben.
Ich möchte euch sagen: bleibt stark und wenn euch das Universum (oder wer auch immer) euch das Zeichen gibt, dass es Zeit ist für Veränderung, dann nutzt es. Traut euch was. Lebt euer Leben und gestaltet es mit Farbe.
Freunde, Familie und vielleicht sogar der Partneroder die Partnerin unterstützen uns. Traut euch. Schafft etwas großes. Schafft etwas vorauf ihr stolz sein könnt.
Freunde, Familie und vielleicht sogar der Partneroder die Partnerin unterstützen uns. Traut euch. Schafft etwas großes. Schafft etwas vorauf ihr stolz sein könnt.
Ich drücke uns allen die Daumen, dass uns die Angst vor dem Neuen niemals übermannt, das wir stark sind und sein werden, das wir lieben können und Liebe empfangen, das unser Leben bunt ist und nicht schwarz-weiß und vor allem das wir immer zu uns selbst finden.
Alicia
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen